Wenn der Umzug leichter fällt als das Ankommen
Der Vertrag ist unterschrieben, die Wohnung gefunden, der erste Arbeitstag liegt hinter Ihnen. Wer wegen einer Stelle nach Kiel zieht – an die Hochschulen, ans Universitätsklinikum, in die Landesverwaltung, zur Marine oder in ein maritimes Unternehmen –, hat den beruflichen Teil meist gut im Griff. Der private Teil dauert länger. Nach einigen Monaten kennen Sie den Weg zur Arbeit, die Bäckerei auf dem Heimweg und die schönste Runde am Wasser. Was fehlt, sind Menschen, mit denen Sie diese Wege teilen. Das ist kein persönliches Versäumnis. Wo viele seit der Schulzeit zusammenhalten, sind Freundeskreise längst gewachsen und selten auf der Suche nach Zuwachs. Man begegnet sich freundlich – im Treppenhaus in Ravensberg, beim Sport in Düsternbrook, samstags auf der Holtenauer Straße – und bleibt doch außen vor. Norddeutsche Zurückhaltung wird von Zugezogenen leicht als Ablehnung gelesen, dabei bedeutet sie meist nur: Das braucht Zeit. Wer neu ist, benötigt deshalb selten mehr Gelegenheiten, sondern einen Weg, der die ersten Schritte abkürzt.
Vier Hürden, die Zugezogene kennen
Wer ohne eigenes Netzwerk in eine neue Stadt kommt, erlebt die Partnersuche anders als jemand, der hier verwurzelt ist. Es fehlt nicht an Offenheit, sondern an den beiläufigen Gelegenheiten, aus denen sonst Nähe entsteht. Vier Schilderungen kehren in unseren Erstgesprächen regelmäßig wieder.
Kollegen sind kein Freundeskreis
In der Behörde, an der Klinik oder an Bord ist der Umgang herzlich, doch er endet am Feierabend. Wer sich privat öffnen möchte, tut das im beruflichen Umfeld ungern – gerade dort, wo man sich am nächsten Morgen wiedersieht. Ein guter Ort zum Reden, ein schwieriger zum Verlieben.
Gewachsene Kreise haben selten Platz
Wer hier aufgewachsen ist, hat Freunde aus Schule, Verein und Studium. Diese Kreise sind nicht verschlossen, aber vollständig. Man wird eingeladen, wenn man jemanden kennt, und lernt jemanden kennen, wenn man eingeladen wird. Aus dieser Schleife kommt man allein nur mühsam heraus.
Das Wochenende gehört der alten Heimat
Freitags geht es zurück zu Familie und Freunden, sonntags wieder her. Das ist verständlich und verhindert doch genau das, was am neuen Ort entstehen müsste. Wer regelmäßig fährt, verpasst die spontanen Einladungen und bleibt am neuen Wohnort dauerhaft Gast.
Wenig Zeit für offene Ausgänge
Eine neue Stelle fordert in den ersten Monaten viel. Abends bleibt selten die Energie, sich unter Fremde zu mischen und zu hoffen, dass daraus etwas wird. Wer beruflich Verantwortung trägt, möchte auch privat wissen, wofür er seine Zeit einsetzt.
Wie wir Sie hier persönlich begleiten
Ihre Partnervermittlung hat Christa Appelt 1993 gegründet; seither arbeitet unser Haus bundesweit und international. Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch: über Ihren Lebensweg, über den Anlass Ihres Ortswechsels und darüber, woran eine Beziehung für Sie auf Dauer Halt findet. Wen wir Ihnen vorstellen, überlegen wir erst im Anschluss. Sie bekommen keine Liste zum Durchblättern, sondern einzelne Empfehlungen, die wir begründen können – und wenn daraus ein Treffen wird, bleiben wir an Ihrer Seite. Gerade wer neu ist, schätzt Diskretion. Ihre Unterlagen bleiben unter Verschluss: In keinem Verzeichnis sind Sie auffindbar, Angaben zu Ihrer Person geben wir nur nach Ihrer Freigabe weiter. Feste Beratungsräume gibt es an der Förde nicht. Ob Sie in Schreventeich wohnen, in Holtenau oder weiter nördlich in Schilksee: Termine in Kiel und im Umland stimmen wir nach Vereinbarung ab, auch wenn Dienstpläne oder längere Reisen wenig Spielraum lassen.
Ankommen braucht Menschen
Eine Stadt wird nicht durch die Adresse zur Heimat, sondern durch den Menschen, mit dem man sie teilt.
Wovon diese Stadt lebt und wer hierherzieht
Die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins lebt vom Wasser und vom Wissen. Werften und Zulieferer, Marinestützpunkt und Fährverkehr nach Skandinavien prägen die Förde ebenso wie der Nord-Ostsee-Kanal, dessen Schleusen in Holtenau täglich Schiffe aus aller Welt passieren lassen. Dazu kommen die Christian-Albrechts-Universität, die Fachhochschule, die Muthesius Kunsthochschule, die Meeresforschung am GEOMAR und das Universitätsklinikum. Das ergibt einen Ort, an den ständig Menschen ziehen: für ein Studium, eine Facharztstelle, eine Versetzung, ein Forschungsprojekt. Der Alltag richtet sich hier nach Wind und Wasser. Nach Feierabend füllt sich die Kiellinie mit Läufern, im Schrevenpark liegen Decken auf der Wiese, am Bootshafen sitzt man mit Blick auf die einlaufenden Fähren, und im Sommer verwandelt die Kieler Woche die Innenstadt für Tage in ein einziges Fest. Wer allein hierhergekommen ist, erlebt diese Wochen zwiespältig: viel Betrieb ringsum, wenig davon für einen selbst. Genau hier setzen wir an: Wir schaffen die Begegnung, die sich sonst dem Zufall verdankt – zwischen zwei Menschen, die beide wissen, was sie suchen.
Auch im Norden für Sie da
Unser Kreis endet nicht an der Stadtgrenze. Wenn Sie beruflich zwischen den Küsten unterwegs sind oder im Umland leben, begleiten wir Sie ebenso persönlich – etwa in Lübeck, Hamburg, Rostock und Bremen.
- Partnervermittlung Lübeck
- Partnervermittlung Hamburg
- Partnervermittlung Rostock
- Partnervermittlung Bremen
Häufige Fragen zur Partnervermittlung in Kiel
Machen Sie aus der neuen Stadt ein Zuhause
Ein erstes Gespräch kostet Sie nichts außer etwas Zeit. Sie erzählen, wie Sie leben und wen Sie sich an Ihrer Seite vorstellen; wir sagen offen, ob wir weiterhelfen können. Wie es danach weitergeht, bestimmen allein Sie – ohne Druck und ohne Öffentlichkeit.
Ich freue mich auf Ihre Nachricht – persönlich und diskret.
Oder kontaktieren Sie uns hier direkt:
Christa Appelt persönlich
